Prof. Dr. Raimund Bleischwitz
RIA 4 co-lead
Dieser Forschungs- und Innovationsbereich widmet sich den vielfältigen Möglichkeiten für Transformationen, um eine resiliente Landwirtschaft sowie Ernährungssicherheit zu erreichen bei gleichzeitigem Schutz der biologischen Vielfalt und des Klimas. Er geht davon aus, dass ein systemischer Wandel notwendig ist.
Basierend auf den Konzepten des „Transition management“ und der „Earth System Governance“ sind Veränderungen in innovativen Nischen notwendig, aber nicht ausreichend. Ebenso entscheidend sind Veränderungen in den soziotechnischen Regimen, die Standards und Anreize setzen und damit die bisherigen Innovationspfade bestimmen, sowie Veränderungen der Rahmenbedingungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.
Dazu erfolgt zunächst eine ganzheitliche Erfassung möglicher Innovationen. Diese reichen von technologischen Lösungen und sozioökonomischen Hebeln bis zu politischen Instrumenten und Governance-Regimen. Der Bereich geht damit über ein traditionelles, technisch-industrielles Innovationsverständnis hinaus.
Darauf aufbauend werden technologische, wirtschaftliche, soziale und politische Innovationen für Nachhaltigkeitstransformationen gezielt für den Dialog mit gesellschaftlichen Akteuren vorbereitet (RIA 1). Angesichts der besonderen soziokulturellen Sensibilität der Landwirtschaft und insbesondere der Ernährung, auch im Zusammenhang mit Gesundheitsbedürfnissen, stehen dabei die Co-Produktion von Erkenntnissen und die Co-Gestaltung alternativer Wege bis hin zur Vorbereitung von realweltlichen Experimenten im Vordergrund.
Schließlich konzipiert der Forschungs- und Innovationsbereich Entwicklungspfade für systemische Innovationen, wobei der grundlegende Prozesse, die vielfältigen Produktions- und Distributionslogiken sowie die besondere Rolle von Lebensmitteln berücksichtigt.
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